Sep. 14, 2026 | Brezel Race
Das Team unseres offiziellen Teilnehmer-Fotodienstes von SPORTOGRAF war am Sonntag an 10 Spots auf der Strecke unterwegs und hat euch fotografisch eingefangen.Im Pool von über 30.000 Bildern könnt ihr ab sofort eine für euch passende Auswahl an persönlichen Highlights treffen und digital erwerben.
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Sep. 13, 2026 | Brezel Race
Dominika Włodarczyk gewinnt Women’s Cycling Grand Prix – 3.000 Hobbyradsportlerinnen und Radsportler sorgen für großes Radsportfest in Tamm
Tamm und der Landkreis Ludwigsburg standen am Sonntag ganz im Zeichen des Radsports. Beim Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart gingen 106 Profi-Fahrerinnen auf die anspruchsvolle Strecke durch den Landkreis Ludwigsburg. Zuvor hatten rund 3.000 Hobby-Radsportlerinnen und -Radsportler beim ADAC Brezel Race Region Stuttgart für ein eindrucksvolles Bild gesorgt. Start und Ziel beider Rennen befanden sich erstmals in Tamm, wo mehrere tausend Zuschauerinnen und Zuschauer entlang der Strecke und insbesondere im Start- und Zielbereich für eine stimmungsvolle Kulisse sorgten.
Dominika Włodarczyk entscheidet Women’s Cycling Grand Prix für sich
Den sportlichen Höhepunkt des Tages setzte Dominika Natalia Włodarczyk. Die polnische Meisterin gewann die vierte Auflage des Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart nach einer beeindruckenden Solofahrt und setzte sich gegen ein hochkarätig besetztes internationales Starterinnenfeld durch.
Auf Rang zwei folgte die Italienerin Elisa Balsamo, Platz drei ging an die Belgierin Sandrine Tas. Für ein starkes deutsches Ergebnis sorgte Franziska Koch, die als beste Deutsche auf Rang vier nur knapp das Podium verpasste.
- Dominika Natalia Włodarczyk (POL)
- Elisa Balsamo (ITA)
- Sandrine Tas (BEL)
- Franziska Koch (GER)
Die 106 gestarteten Profi-Fahrerinnen lieferten sich auf der anspruchsvollen Strecke rund um Tamm ein von zahlreichen Attacken geprägtes Rennen. Die entscheidende setzte Dominika Natalia Włodarczyk rund 31 Kilometer vor dem Ziel. Die Polin löste sich allein von ihren Konkurrentinnen und baute ihren Vorsprung innerhalb weniger Kilometer auf rund eine Minute aus. Auch auf den abschließenden Kilometern behauptete sie ihre Führung souverän. Trotz mehrerer Versuche der Verfolgerinnen, das Tempo zu verschärfen und die Lücke zu schließen, ließ sich Włodarczyk nicht mehr einholen. Nach einer beeindruckenden Solofahrt erreichte sie das Ziel in Tamm mit 46 Sekunden Vorsprung. Im Sprint der Verfolgerinnen sicherte sich Elisa Balsamo Rang zwei vor Sandrine Tas und der Deutschen Franziska Koch.
Mit seiner vierten Auflage hat sich der Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart weiter als eines der bedeutendsten Eintagesrennen im deutschen Frauenradsport etabliert. Zahlreiche internationale Top-Teams und Spitzenfahrerinnen sorgten erneut für ein hochklassig besetztes Rennen.
Zum Women`s Cycling Grand Prix 2026 Ergebnistableau
3.000 Teilnehmende beim ADAC Brezel Race Region Stuttgart
Bereits am frühen Morgen gehörten die Straßen den Hobby-Radsportlerinnen und -Radsportlern. Rund 3.000 Aktive gingen beim ADAC Brezel Race Region Stuttgart in Tamm an den Start und rollten anschließend über 54 Kilometer und 102 Kilometer durch den Landkreis Ludwigsburg.
Nach ihrer Rückkehr wurden die Fahrerinnen und Fahrer im Zielbereich in Tamm von zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern begeistert empfangen. Insgesamt verfolgten mehrere tausend Menschen das Renngeschehen in Tamm und machten die Gastgeberstadt für einen Tag zum Zentrum des Radsports in der Region Stuttgart.
50 kleine Radsportfans beim Kids Race
Für einen besonderen Höhepunkt abseits der beiden großen Rennen sorgte das Kids Race im Zielbereich in Tamm. Rund 50 Kinder im Alter von zwei bis fünf Jahren gingen mit Laufrädern und Kinderfahrrädern auf eine rund 150 Meter lange Strecke und durften sich im Ziel über eine Medaille freuen.
Sep. 12, 2026 | Women’s Cycling Grand Prix, Brezel Race
Lisa Brennauer blickt auf den Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart 2026
Lisa Brennauer, Olympiasiegerin, mehrfache Weltmeisterin und eine der erfolgreichsten deutschen Radsportlerinnen ihrer Generation, bringt nach dem Ende ihrer aktiven Karriere ihre Erfahrung auch in die sportliche Arbeit des deutschen Radsports ein. So ist die zweifache Mutter heute als Berufssoldatin Bundestrainerin bei German Cycling (BDR) und beim Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart als Head of Elite Teams im Einsatz. Aus dieser doppelten Perspektive – als ehemalige Weltklassefahrerin und heutige Trainerin – nimmt sie Stars, Favoritinnen und mögliche Rennverläufe der 2026 Edition in den Fokus.
Beim Blick auf die Startliste des Women’s Cycling Grand Prix Region Stuttgart fällt mir vor allem eines auf: Es gibt in diesem Jahr nicht die eine Fahrerin, auf die sich alles konzentriert. Dafür stehen am Sonntag in Tamm zu viele Fahrerinnen am Start, die auf ganz unterschiedliche Weise ein solches Rennen gewinnen können. Und genau das macht es aus meiner Sicht besonders spannend.
Meine Einschätzung basiert auf der vorläufigen Startliste. Das endgültige Aufgebot der Teams steht erst am Vorabend des Rennens fest. Bis dahin kann es immer noch kurzfristige Änderungen geben. Wenn nicht gerade eine Fahrerin erkrankt, sich verletzt oder aus anderen Gründen kurzfristig ausfällt, können wir aber davon ausgehen, dass die hier genannten Fahrerinnen am Sonntag tatsächlich am Start stehen werden.
Natürlich beginnt die Liste der Favoritinnen mit Eleonora Gasparrini. Sie hat die vergangenen beiden Austragungen gewonnen und kommt mit UAE Team L’Imad erneut mit einer Mannschaft, die ihr viele taktische Möglichkeiten eröffnet. Mit Silvia Persico, Karlijn Swinkels und Dominika Włodarczyk stehen weitere Fahrerinnen im Aufgebot, die selbst Rennen prägen und entscheiden können. Und auch wenn der Kurs in jedem Jahr neu ist, weiß Gasparrini natürlich sehr genau, wie man dieses Rennen gewinnt. Gleichzeitig ist eine solche Serie auch eine Herausforderung: Wer zweimal hintereinander gewonnen hat, wird beim dritten Mal von allen beobachtet.
Nicht weniger stark besetzt ist für mich FDJ United–Suez. Das Team bringt mit Franziska Koch, Sofia Bertizzolo, Vittoria Guazzini, Amber Kraak, Marie Le Net und Ally Wollaston ein Aufgebot mit, das mehrere Varianten zulässt. Franziska Koch hat in dieser Saison unter anderem mit dem Sieg bei Paris Roubaix gezeigt, dass sie zur absoluten Weltspitze gehört. Sie ist eine Fahrerin, die Rennen sehr aktiv gestaltet und sich nicht davor scheut Verantwortung zu übernehmen. Solche Fahrerinnen sind bei einem Eintagesrennen immer gefährlich. Für mich zählt Franziska Koch auch in Tamm zu den Topfavoritinnen. Gemeinsam mit ihrer sehr endschnellen Teamkollegin Ally Wollaston sind beide für wirklich alle Rennsituationen bestens gerüstet.
Sehr interessant finde ich auch Lidl–Trek. Elisa Balsamo ist eine Fahrerin, die man als Gegnerin niemals in einer entscheidenden Gruppe mit ins Finale nehmen möchte. Wenn sie nach einem schweren Rennen noch dabei ist, kann sie im Sprint nahezu jede Konkurrentin schlagen. Dazu kommen mit Shirin van Anrooij, Loes Adegeest und Clara Copponi Fahrerinnen, die dem Team unterschiedliche taktische Optionen geben. Das kann auf einem Kurs, auf dem sich die Belastungen über viele kleinere Anstiege summieren, entscheidend sein.
Das Aufgebot von Canyon//SRAM ist stark und vielseitig. Cecilie Uttrup Ludwig bringt enorme Erfahrung mit und ist stark am Berg, Chiara Consonni verfügt über sehr viel Endschnelligkeit. Natürlich schauen wir besonders auf die deutsche Antonia Niedermaier. Mit ihrem vierten Gesamtrang bei der diesjährigen Tour de France Femmes avec Zwift und dem Gewinn des Weißen Trikots hat sie eindrucksvoll gezeigt, dass sie zur internationalen Spitze gehört. Ich traue ihr sehr viel zu. Um in Tamm zu gewinnen, müsste sie jedoch im Alleingang Richtung Ziel kommen.
Mit Liane Lippert steht bei Movistar eine weitere deutsche Topfahrerin am Start. Liane ist für mich gerade für ein solches Profil eine der interessantesten Fahrerinnen, weil sie ebenso unberechenbar wie das Rennen selbst ist. Sie ist vielseitig, kann ein Rennen sehr gut lesen und ist schnell, falls es zum Sprint aus einer Gruppe kommt. Wenn im Finale attackiert wird und das Feld bereits deutlich reduziert ist, würde es mich nicht überraschen, sie ganz vorne zu sehen.
Dann gibt es Namen, die vielleicht nicht bei jedem sofort ganz oben auf dem Favoritenzettel stehen, die ich aber keinesfalls unterschätzen würde. Christina Schweinberger und Yara Kastelijn bei Fenix–Premier Tech gehören für mich dazu. Beide können mit einem anspruchsvollen Rennverlauf umgehen. Und gerade bei einem Rennen wie diesem entscheidet am Ende eben auch, wer im richtigen Moment die richtige Gruppe erwischt.
Außerdem steht mit Linda Riedmann für Lotto Intermarche eine deutsche Fahrerin am Start, die bereits zweimal in Stuttgart auf dem Podium gestanden hat. Ihre Form stimmt und ich bin mir sicher, dass sie auch dieses Mal beim Women’s Cycling Grand Prix auf dem Treppchen stehen möchte, vielleicht reicht es dieses Mal ja bis ganz nach oben.
Ein Heimrennen setzt manchmal Kräfte frei, die sich vorher schwer kalkulieren lassen. Franziska Brauße startet mit REMBE | rad-net Women praktisch vor heimischem Publikum. Franziska kennt die Region, sie kennt solche Straßen und sie wird mit Sicherheit besonders motiviert sein. Das Publikum darf gespannt sein, welche Rolle sie spielen kann.
Der Reiz dieser Ausgabe liegt für mich darin, dass die starke Besetzung und der Streckenverlauf mit vielen Anstiegen und ständigen Chancen für Ausreißversuche den Verlauf und Ausgang des Rennens spannend und unvorhersehbar machen. Wir haben Fahrerinnen mit hoher Endschnelligkeit, starke Klassikerfahrerinnen, sehr gute Bergfahrerinnen und junge Athletinnen, die sich auf dieser Bühne zeigen wollen. Dazu kommen Teams, die nicht nur eine klare Kapitänin mitbringen, sondern mit mehreren Optionen ins Rennen gehen können.
Für uns als Veranstalter ist genau das die schönste Ausgangslage: Wenn am Sonntag gestartet wird, ist vieles möglich. Und wenn ein Rennen bis weit ins Finale hinein offenbleibt, dann ist das für Fahrerinnen und Zuschauer gleichermaßen die beste Voraussetzung für einen großen Radsporttag.
Sep. 11, 2026 | Brezel Race
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
uns erreichen nach wie vor zahlreiche Anfragen zu Teilnehmerbereichen sowie Abläufen vor Ort. Die meisten dieser Fragen sind bereits in den Teilnehmerinformationen, unter brezelrace.de sowie nicht zuletzt im FAQ-Bereich beantwortet. Wir bitten inständig, zuerst hier zu schauen, bevor Anfragen per E-Mail gestellt werden.
Daneben bitten wir um Nachsicht, dass wir viele, vor allem komplexere Fragen noch nicht haben beantworten können. Diese betreffen vor allem Wünsche nach Startblock- oder Distanzwechseln, Startplatzübertragungen, bis hin zu Stornierungen.
Wir haben versucht, mit den nachfolgenden Informationen möglichst klar und hinreichend Antworten auf derartige Fragen zu liefern. Unsere Bitte ist, wenn euch eines dieser Themen betrifft, die entsprechende Informationen genau zu lesen. Dies erspart euch uns uns ggf. Zeit und Mühen und führt euch schneller zum Ziel.
Abholung Startunterlagen
Wir empfehlen, die Startunterlagen bereits am Samstag abzuholen. Insbesondere für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Brezel Race Kurz mit Start am Sonntag um 8.25 Uhr kann die Abholung am Sonntagmorgen zeitlich knapp werden. Die Startunterlagenausgabe – Eingang Bürgersaal, rückseitig des Rathauses in Tamm – ist am Samstag von 12.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag von 6.00 bis 9.00 Uhr geöffnet.
Abholung der Startunterlagen durch Dritte
Für die Abholung der Startunterlagen durch eine andere Person werden die Teilnahmebestätigung, eine gültige Abtretungserklärung sowie eine Ausweiskopie der gemeldeten Person benötigt. Ein Foto des Ausweises auf dem Smartphone ist ausreichend.
Last-Minute-Teilnehmerwechsel vor Ort
Für einen kurzfristigen Teilnehmerwechsel werden die Teilnahmebestätigung, eine gültige Abtretungserklärung sowie eine Ausweiskopie der ursprünglich gemeldeten Person benötigt. Ein Foto des Ausweises auf dem Smartphone ist ausreichend.
Die Ummeldegebühr beträgt 5 Euro und ist bei der Ausgabe zu entrichten – vorzugsweise in bar. Auch hier gilt: bitte am Samstag vorbeikommen.
Last-Minute-Distanzwechsel vor Ort
Für einen kurzfristigen Distanzwechsel wird die Teilnahmebestätigung benötigt. Die Ummeldegebühr beträgt 10 Euro. Zusätzlich ist gegebenenfalls eine Differenz zwischen der ursprünglich gezahlten Startgebühr und der letzten Nachmeldepreisstufe der neu gewählten Distanz zu entrichten. Als Berechnungsgrundlage gelten:
- Brezel Race Kurz: 108 Euro
- Brezel Race Lang: 115 Euro
Mehrkosten können somit unabhängig von der Richtung des Distanzwechsels entstehen – auch bei einem Wechsel von der langen auf die kurze Distanz, sofern die ursprünglich gezahlte Startgebühr unterhalb der letzten Nachmeldepreisstufe für das Brezel Race Kurz liegt. Die anfallenden Kosten sind direkt bei der Ausgabe zu entrichten – vorzugsweise in bar.
Stornierung
Die Stornierungsfrist mit Anspruch auf 50% Startgebührerstattung ist am 30. August abgelaufen – gilt sowohl für Einzelanmeldungen als auch für eventuelle Ausfälle in Team-Meldungen.
Wir wünschen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine gute Anreise und ein erfolgreiches Rennen.
Es gibt keine Reststartplätze – die Veranstaltung ist ausgebucht
Sep. 11, 2026 | Brezel Race
Die Vorbereitungen für das ADAC Brezel Race Region Stuttgart laufen auf Hochtouren – und dabei erhalten wir tatkräftige Unterstützung: In den Theo-Lorch-Werkstätten in Ludwigsburg wurden eine Woche lang die Starterbeutel für die mehr als 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gepackt.
Mit großer Sorgfalt sorgte das Team dafür, dass die verschiedenen Inhalte ihren Weg in die Beutel fanden. Dabei lief jeder Starterbeutel durch mehrere Hände und Stationen: Die einzelnen Produkte wurden zusammengestellt, verpackt und abschließend geprüft, bevor die fertigen Beutel für ihren Einsatz am Veranstaltungswochenende bereitstehen. Und alles wurde natürlich rechtzeitig fertig.
Für uns ist diese Zusammenarbeit weit mehr als eine logistische Unterstützung. Sie zeigt, wie ein großes Sportevent und gelebte Teilhabe miteinander verbunden werden können.
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team der Theo-Lorch-Werkstätten gGmbH Ludwigsburg für den großartigen Einsatz!
Das Radsportfest in Tamm kann kommen!
Weitere Infos zu den Theo-Lorch-Wertkstätten